Integrierte Klimaschutzkonzepte

Von der Zustandsanalyse bis zur erfolgreichen Umsetzung von Klimaschutzmassnahmen

Wir verstehen Klimaschutz als Chance und entwickeln massgeschneiderte, integrierte Konzepte für Kommunen, Hochschulen und Religionsgemeinschaften. Mit einem Team aus erfahrenen Expertinnen und Experten aus Ingenieurwesen, Naturwissenschaften, Geografie, Ökonomie und Soziologie erarbeiten wir praktikable Lösungen unter Einbezug der lokalen Stakeholder.

Bei der Entwicklung von integrierten Klimaschutzkonzepten schöpfen wir Wissen und Kompetenzen aus langjähriger Erfahrung. Wir begleiten Kommunen von der Zielformulierung über die Konzepterstellung bis zur Umsetzung von Klimaschutzmassnahmen. Ein methodischer Ansatz in sieben Schritten, garantiert die hohe Qualität unserer Klimaschutzkonzepte und sichert die Erfüllung von Förderkriterien sowie von individuellen Zielsetzungen.

 

Unser Angebot

Schritt 1: Energie- und THG-Bilanz
Wir erfassen die Energieverbräuche und Treibhausgasemissionen in allen klimarelevanten Bereichen und gliedern sie nach Verursachern und Energieträgern.

 

Schritt 2: Potenzialanalyse
Mittels Potenzialanalyse ermitteln wir kurz- und mittelfristig technisch und wirtschaftlich umsetzbare Einsparmöglichkeiten sowie die Potenziale zur Steigerung der Energieeffizienz in allen Bereichen, besonders aber in privaten Haushalten sowie in Gewerbebetrieben und zur Nutzung Erneuerbarer Energien. Für die erforderliche Zielfestlegung verwenden wir ein Referenzszenario (Trendentwicklung ohne Klimaschutzanstrengungen) und ein Klimaschutzszenario (Treibhausgasminderungen bei Umsetzung einer konsequenten Klimaschutzpolitik). Dabei werden z. B. Ausbauarten, Sanierungszyklen und die Entwicklung der Energiekosten sowie die regionale Wertschöpfung berücksichtigt.

 

Schritt 3: Akteurbeteiligung
Für eine erfolgreiche Umsetzung des Klimaschutzkonzepts binden wir die betroffenen Verwaltungseinheiten, Investoren, Energieversorger oder Interessenverbände wie Handwerkskammern und Umweltverbände sowie die verschiedenen Bevölkerungsgruppen, bereits bei der Erstellung des Klimaschutzkonzepts mit ein. In einem partizipativ gestalteten Prozess wird von Beginn an mit sämtlichen relevanten Akteuren gemeinsam ein Leitbild entwickelt und die später umzusetzenden Massnahmen ausgewählt. So können frühzeitig eine breite Akzeptanz erreicht, evtl. auftretende Hemmnisse identifiziert und Lösungen zu ihrer Überwindung entwickelt werden.

 

Schritt 4: Massnahmenkatalog
Der Massnahmenkatalog enthält eine Übersicht zu den wichtigsten, bereits durchgeführten Klimaschutzmassnahmen sowie deren Wirkungen und stellt die neu entwickelten Klimaschutzmassnahmen dar. Die neuen, partizipativ erarbeiteten Massnahmen müssen die Zielsetzung und die Szenarienannahmen widerspiegeln. Der Massnahmenkatalog bildet die Grundlage für die spätere Umsetzung durch einen Klimaschutzmanager bzw. eine -managerin. Wir legen deshalb grossen Wert darauf, die Massnahmen übersichtlich, umsetzungsorientiert und hinreichend konkret zu beschreiben.

 

Schritt 5: Verstetigungsstrategie – Organisatorische Einbindung des Klimaschutzes in der Verwaltung
Die im Prozess der Konzepterstellung ins Leben gerufenen Klimaschutzaktivitäten und -gremien sollen dauerhaft in der Kommune verankert werden. Um dies zu erreichen, erteilen wir praxiserprobte Empfehlungen zur Klärung folgender Fragen:

  • – Wo soll das Thema Klimaschutz künftig in der Verwaltung angesiedelt sein?
  • – Wie soll das Thema Klimaschutz künftig als Querschnittsthema dauerhaft implementiert werden?
  • – Wie sind notwendige Vernetzungen innerhalb der Verwaltung und mit anderen Kommunen geplant?
  • – Mit welchen personellen Kapazitäten soll das Thema mittel- und langfristig besetzt werden?
  • – Wie soll das Thema Klimaschutz mit der lokalen/regionalen Wertschöpfung verbunden werden?

 

Schritt 6: Controlling-Konzept
In einem Controlling-Konzept werden die Rahmenbedingungen für die kontinuierliche Erfassung/Auswertung der Verbräuche und Treibhausgasemissionen dargestellt. Dies umfasst auch Regelungen für die Überprüfung der Wirksamkeit der Massnahmen in Hinblick auf die Erreichung der Klimaschutzziele. Hier werden Massnahmen zur Kontrolle des Projektfortschritts festgelegt, Erfolgsindikatoren benannt, aber auch der Turnus der Fortschreibung der Treibhausgasbilanz vorgegeben. Ein Controlling-Konzept umfasst auch den Personalbedarf, notwendige Investitionen (z. B. in Messtechnik), Zeitpläne mit Arbeitsschritten und Möglichkeiten zu Datenerfassung und -auswertung.

 

Schritt 7: Kommunikationsstrategie
Die Planung der Kommunikation und der Öffentlichkeitsarbeit während der Konzeptumsetzung dient der Bekanntmachung der erarbeiteten Inhalte des Klimaschutzkonzepts und des erarbeiteten Leitbildes nach deren Fertigstellung. Auf den lokalspezifischen Kontext zugeschnitten wird ein Vorgehen erarbeitet. Einerseits prüft man die Optionen, wie die Inhalte des Klimaschutzkonzepts in der Bevölkerung verbreitet werden können und andererseits möchte man einen breiten Konsens generieren und aktive Mitarbeit für die Umsetzung der dort entwickelten Massnahmen erreichen. Hierzu werden z. B. die örtlichen Medien und andere Informationskanäle nach Relevanz geprüft, um die Kampagne bestmöglichst zu streuen bzw. um die bestimmte Zielgruppe zu erreichen und zu informieren. Zudem wird dargestellt, in welchen Einrichtungen die Durchführung von Projekten geplant ist. Unter Berücksichtigung der demografischen Struktur werden auch Ansprachewege für relevante Bevölkerungsgruppen erarbeitet und auf ihre spezifischen Interessen, Bedürfnisse und Möglichkeiten eingegangen.

 

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