Vancouver Klimaneutralität

Damit die Stadt Vancouver ihre Vision von "allen neuen Gebäuden bis 2020 klimaneutral" verwirklichen kann, wurde eine Methodik gefordert, mit der Energie- und CO2-Emissionen im Zusammenhang mit Gebäuden definiert und durch sinnvolle und vertretbare Leistungsziele unterstützt werden.

Klimaneutrale Rahmenpläne für mittelgrosse bis grosse Wohngebäude

Facts

Projektzeitraum

2011 bis 2012

Auftraggeber

City of Vancouver, B.C.

Finanzielle Unterstützung

The Real Estate Foundation British Columbia​ / City of Vancouver / Intep / BTY Group

Entkohlung des Immobilienportfolios

Intep wurde beauftragt, die klimaneutralen Mehrfamilienhaus-Rahmenpläne für die Stadt Vancouver, die „University of British Columbia“ und die „British Columbia Forestry Innovation Investment“ zu entwickeln. Dieser Rahmen ist eine Reihe von Studien von intep, die gemeinsam Ziele für Energie- und CO2-Emissionsrichtlinien sowie einen Implementierungsfahrplan für eine Reihe von Gebäudetypen festlegen. Im Jahr 2011 wurden eine Methodik, eine Vorgehensweise und Ziele für Wohnhochhäuser veröffentlicht; 2012 wurde ein Bericht für mittelgrosse Wohngebäude einschliesslich verkörperter Energie veröffentlicht. Obwohl der Hauptzweck der Studien „energie- und kohlenstoffpolitische Rahmenbedingungen“  darin bestand, die Umsetzung von Strategien zur CO2-Emissions- und Energieverbrauchsreduzierung in Gebäuden in der Stadt Vancouver zu erleichtern, wurde damit gerechnet, dass die Ergebnisse für andere lokale Behörden und Vermögensverwalter, die ihre Immobilienportfolios „dekarbonisieren“ wollen, von Bedeutung sein würden.

 

Erstellung eines klaren Implementierungsplans mit realen Zielen

Die Rahmenpläne beziehen sich auf mittelgrosse Mehrfamilienhäuser, die typischerweise 3- bis 6-geschossige Eigentums- oder Mehrfamilienhäuser umfassen, und darüber hinaus auf Hochhäuser. Diese Wohngebäude in Vancouver werden typischerweise entweder aus Beton, sehr selten aus Stahl, oder aus Holz gebaut. Als solche bieten sie die Möglichkeit, über den Bereich der betrieblichen Energie hinauszugehen und zum ersten Mal in Kanada die Auswirkungen der für den Bau ausgewählten Materialien in einem regulatorischen Kontext zu berücksichtigen. Die Erfahrungen aus der Schweiz zeigen, dass mit der Reduzierung des betrieblichen Energieverbrauchs immer wichtiger wird. Letztendlich kann die verkörperte Energie der grösste Teil des Energie-/Kohlenstoff-Fussabdrucks eines hocheffizienten Gebäudes werden. Aus Gründen der Konsistenz folgen alle Berichte in einem ähnlichen Umfang, Methodik,  Format und Umsetzungszeitraum von 2020 mit Projektionen bis 2050. Der Zeitplan wurde durch den „Greenest City Action Plan“ (GCAP) der Stadt Vancouver vorgegeben, um ihr Ziel zu unterstützen, „alle neuen Gebäude bis 2020 klimaneutral zu stellen“, und die Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft wurden für die Referenzziele von 2050 verwendet.

Leistungen

Lebenszyklusanalyse

Erstellung von Rahmenplänen für die Klimaneutralität

CO2-Fussabdruck-Analyse

Klimaneutralität Rahmenpläne für mittelgrosse und grosse Wohngebäude

Umsetzung des Rahmens der 2000-Watt-Gesellschaft

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