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Klimaschutzberatung DAV-Sektion Oberland​

Auftraggeber:in

Sektion Oberland des Deutschen Alpenvereins (DAV) e. V.

Zeitraum

2024

Ergebnis

​​Maßnahmenkatalog mit 10 priorisierten Klimaschutzmaßnahmen​
Partizipativer Prozess mit 3 Workshops und Experteninterviews​

Die Sektion Oberland des Deutschen Alpenvereins verfolgt das Ziel, bis 2030 klimaneutral zu werden. Im Rahmen der Einstiegs- und Orientierungsberatung unterstützte intep die Sektion dabei, ihre Emissionsquellen zu analysieren, Klimaschutzpotenziale zu identifizieren und umsetzbare Maßnahmen in fünf Handlungsfeldern zu entwickeln.

Die Ausgangslage

Der Deutsche Alpenverein (DAV) hat sich im Jahr 2021 verpflichtet, bis 2030 klimaneutral zu werden. Das Ziel gilt auch für seine rund 357 Sektionen, darunter die Sektion Oberland. Gerade in den Alpen sind die Folgen des Klimawandels bereits deutlich sichtbar.

Natur- und Umweltschutz ist in der DAV-Sektion Oberland seit Langem in der Satzung verankert; 2022 gründete die Sektion zusätzlich ein eigenes Klimaschutzteam, das im selben Jahr eine erste Emissionsbilanz erstellte. Diese ergab 960 t CO₂e Jahresemissionen mit den größten Anteilen bei bewirtschafteten Hütten (32 %), Service- und Geschäftsstelle (27 %) sowie dem Alpinprogramm (12 %).

Vor diesem Hintergrund beauftragte die Sektion intep im Rahmen einer Förderung durch die Nationale Klimaschutzinitiative (NKI) mit einer Einstiegs- und Orientierungsberatung, um konkrete Handlungsperspektiven zu entwickeln und erste Maßnahmen verbindlich zu initiieren.

Unser Beitrag

Intep strukturierte die Klimaschutzberatung in drei Phasen:

  • In einer Bestandsanalyse wurden der Status quo der Klimaschutzaktivitäten der Sektion Oberland sowie die vorliegende Emissionsbilanz ausgewertet.
  • In drei Workshops erarbeitete intep gemeinsam mit dem Natur- und Umweltschutzteam ein gemeinsames Zielverständnis und priorisierte fünf Handlungsfelder: bewirtschaftete Hütten, Geschäftsstelle, Mobilität, Mitgliederaktivierung und Naturkapital.
  • Zwei Expert:inneninterviews mit den Bereichsleitungen Hütten und Tourenwesen ergänzten die Bewertung.

Ergebnis des Prozesses war ein priorisierter Maßnahmenkatalog mit zehn ausgearbeiteten Steckbriefen, die nach Umsetzungszeitraum, Kosten, personellem Aufwand und Reduktionspotenzial bewertet wurden. Bereits im Juni 2024 beschloss der Vorstand zwei Maßnahmen einstimmig: die Reduktion des Fuhrparks der Geschäftsstelle sowie eine Bestandsaufnahme biogener Senken.

Ein Verstetigungs- und Evaluationskonzept unterstützt die Sektion dabei, Fortschritte zu verfolgen und den Maßnahmenkatalog weiterzuentwickeln. Damit leistet die DAV-Sektion Oberland einen messbaren Beitrag zum Klimaneutralitätsziel des Gesamtverbands bis 2030.

Ihre Ansprechpersonen

Senior Consultant

Katrin Smit

Associate Consultant

Valeria Dobler