Anwendungen: Klima & Energie
Faktenblatt 2000-Watt-Areal: Campus Sursee, Oberkirch LU
Im Auftrag des Bundesamts für Energie (BFE) übernahm intep die Leitung eines 3-jährigen Pilotprojekts, bei dem 11 Areale für das Zertifikat „2000-Watt-Areal in Transformation“ getestet wurden. Dieses Faktenblatt informiert über den Campus Sursee in Oberkirch (LU), eines der ersten Bestandsareale, die das Zertifikat erhielten.
Als größtes Bildungs- und Seminarzentrum der Schweiz veranschaulicht der Campus Sursee, wie nachhaltige Praktiken erfolgreich in den Alltag einer großen Einrichtung integriert werden können. Das Faktenblatt beleuchtet dessen Transformation zu einem „2000-Watt-Areal in Transformation“. Dies sind bestehende Areale oder Quartiere, die sich verpflichten, Maßnahmen zur Reduktion ihres Energiebedarfs und der CO2-Emissionen derart umzusetzen, dass dieselben ehrgeizigen Ziele innerhalb von höchstens 20 Jahren erreicht werden.
Die Wärmeversorgung wurde bereits durch einen Holzschnitzel-Wärmeverbund CO2-neutral gestaltet und ein signifikanter Teil des Strombedarfs wird durch Photovoltaik gedeckt. Besondere Herausforderungen liegen im Bereich der Mobilität, insbesondere aufgrund der dezentralen Lage. Die anvisierte Reduktion des Individualverkehrs soll die Treibhausgasemissionen deutlich senken. Weitere Maßnahmen zur Senkung des CO2-Fußabdrucks, unter anderem in den Bereichen Energieeffizienz und Erneuerbare, sind geplant.
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Was ein Energiemanagementsystem alles können muss
Dieser Beitrag im Facility Manager (Heft 1/2, Jahrgang 26, Januar/Februar 2019) behandelt die Bedeutung und Funktionen von Energiemanagementsystemen (EMS) zur Optimierung des Energieverbrauchs in Gebäuden.
Ein EMS hilft, den Energieverbrauch nach Energiequellen, Gebäudeabschnitten oder einem gesamten Immobilienportfolio zu überwachen und transparent darzustellen. Die Implementierung eines EMS kann sowohl in der Planungsphase eines Neubaus als auch bei Bestandsbauten sinnvoll sein.
Der Artikel betont, dass die Qualität eines EMS stark von der Anzahl und Art der installierten Messstellen abhängt und dass eine gründliche Bestandsaufnahme der vorhandenen Gebäudemanagement-Architektur unerlässlich ist, um das Leistungsspektrum eines EMS zu bestimmen. Zudem wird die Bedeutung von Benchmarks und spezifischen Leistungsmerkmalen für die Energieverbrauchsanalyse hervorgehoben. Letztlich ist die Entscheidung für ein EMS eine strategische, die frühzeitig in der Planungsphase getroffen werden sollte, um eine effiziente und nachhaltige Energieverwaltung zu gewährleisten.
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Fighting Climate Change as a 2000-Watt Society: Minneapolis, Minnesota – Carbon Framework Plan, 2018
Als Mitbegründerin der Idee der 2000-Watt-Gesellschaft und mit einer Niederlassung in Minneapolis hat intep enge Verbindungen sowohl zum Konzept als auch zur Stadt. Dieser Carbon Framework Plan erläutert, wie Minneapolis die erste 2000-Watt-Gesellschaft der USA werden und sich so lokaler Klimaneutralität und globalem Klimaschutz verpflichten kann.
Der Plan konzentriert sich darauf, die Lebensweise der Menschen energieeffizienter zu gestalten, die Abhängigkeit von nicht erneuerbaren Energiequellen zu reduzieren und durch konkrete Maßnahmen im Bereich Energieeffizienz, ausreichender Energieversorgung und Nutzung erneuerbarer Energien das Ziel einer 2000-Watt-Gesellschaft zu erreichen.
Dabei wird die Notwendigkeit betont, gemeinsam zu handeln, um den CO2-Fußabdruck zu reduzieren und gleichzeitig die Lebensqualität zu verbessern. Der Plan bietet konkrete Vorschläge und Maßnahmen, um bis 2050 eine erhebliche Reduktion des Energieverbrauchs in Minneapolis zu erreichen, unterstützt durch lokale und globale Kooperationen.
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Orts- und Raumplanung für die 2000-Watt-Gesellschaft
In diesem Artikel, welcher 2015 als Beitrag zum Schweizer Energiefachbuch erschien, erörtert Prof. Peter Steiger (1928 – 2023), Architekt und Gründungsmitglied von intep, die Entwicklung, Anwendung und Bedeutung des Modells der 2000-Watt-Gesellschaft in der urbanen Planung.
Steiger beleuchtet, wie historische Bauvorschriften und Stadtgestaltungen zu nachhaltigen und ästhetisch ansprechenden urbanen Umgebungen führten. Er betont, dass diese sorgfältige Planung eine Grundlage für die Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft bildet und erläutert, wie daraus Ende der 1990er ein konkretes Modell entstand.
Das Konzept der 2000-Watt-Gesellschaft zielt darauf ab, den ökologischen Fußabdruck zu minimieren, indem es nachhaltige Energiequellen nutzt und gleichzeitig soziale und ökologische Herausforderungen angeht. Steiger beleuchtet, wie innovative Architektur und ganzheitlich Stadtplanung entscheidend dazu beitragen können, insbesondere durch städtische Verdichtung und die Förderung von Mischnutzungen.
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2000-Watt-Label für Areale
In der Ausgabe 28–29/2014 der TEC21 – Schweizerische Bauzeitung zum Thema „Energetisch sanieren“ beleuchten wir die Anforderungen und Vorteile der Zertifizierung von Arealen nach dem 2000-Watt-Standard.
Der Artikel stellt dar, wie das Zertifikat „2000-Watt-Areal“ die vormalige Lücke in der Labellandschaft der Schweiz schließt, indem es nicht nur Einzelbauten, sondern ganze Areale bewertet. Das Zertifikat für 2000-Watt-Areale ist befristet und muss, analog zum Label Energiestadt, während der Entwicklungs-, Realisierungs- und Betriebsphase periodisch geprüft und rezertifiziert werden.
Es ermöglicht Projektentwickler:innen und Bauträgerschaften, ihre Verpflichtung zu nachhaltigem Bauen und Betreiben öffentlichkeitswirksam zu nutzen, und unterstützt Gemeinden bei der Durchsetzung von Nachhaltigkeitszielen durch Sondernutzungspläne. Entscheidend sind dabei die integrierte Planung und die Anpassung der Baustandards, um den Energieverbrauch signifikant zu senken und die Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft zu erreichen.
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