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Klimaschutzberatung für Kommunen & Non-Profits

Orientierung schaffen, Handlungsfelder identifizieren, Maßnahmen umsetzen

Mit einer strukturierten Klimaschutzberatung schaffen Kommunen, Vereine und gemeinnützige Organisationen Klarheit über ihre Emissionen, identifizieren wirksame Handlungsfelder und bringen erste Maßnahmen noch während der Beratung in die Umsetzung.

Was ist eine Klimaschutzberatung für Kommunen und Non-Profit-Organisationen?

Eine Klimaschutzberatung für Kommunen und gemeinnützige Organisationen (Non-Profit Organizations, NPOs) wie Vereine und Stiftungen ist eine strukturierte Begleitung, die sich den besonderen Rahmenbedingungen dieser Organisationen stellt: politische Gremien, ehrenamtliches Engagement, kommunale Liegenschaften, begrenzte personelle Kapazitäten.

Im Mittelpunkt stehen die Analyse bestehender Emissionsquellen und Strukturen, die Identifikation konkreter Handlungsfelder und die Entwicklung eines priorisierten Maßnahmenplans, der direkt handlungsleitend ist.

Anders als ein integriertes Klimaschutzkonzept, das langfristig angelegt ist und einen umfassenden strategischen Rahmen setzt, ist die Klimaschutzberatung kompakter, anwendungsorientiert und auf die direkte Initiierung erster Maßnahmen ausgerichtet.

Welche Arten von Klimaschutzberatung gibt es?

Intep bietet zwei aufeinander aufbauende Beratungsformate an:

  • Die Einstiegs- und Orientierungsberatung richtet sich an Organisationen ohne oder mit erst wenigen Erfahrungen im Klimaschutz. Sie liefert einen vollständigen Überblick über Emissionsquellen, Potenziale und Maßnahmen, inklusive Treibhausgasbilanz und Potenzialanalyse.
  • Die Fokusberatung vertieft gezielt ein spezifisches Handlungsfeld, etwa Mobilität, Energieversorgung oder Beschaffung, und richtet sich an Organisationen, die bereits erste Erfahrungen im Klimaschutz besitzen und im gewählten Handlungsfeld direkten Einfluss auf die Maßnahmenumsetzung haben. Mehrere Fokusberatungen zu unterschiedlichen Themen sind möglich.


Beide Formate lassen sich in Deutschland über die Kommunalrichtlinie der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI, Förderschwerpunkt 4.1.1) mit bis zu 70 % fördern.

Warum eine Klimaschutzberatung sinnvoll ist

Für viele Kommunen und NPOs ist der Einstieg in den Klimaschutz herausfordernd: Der Anfang fällt schwer, und selbst gut gestartete Prozesse geraten oft ins Stocken. Häufig fehlen Kapazitäten, klare Prioritäten oder ein umfassender Überblick über vorhandene Potenziale. Eine externe Beratung schafft Orientierung, bringt methodische Struktur in den Prozess und erleichtert den Weg zu wirksamen Klimaschutzmaßnahmen.

Förderung: Was die NKI-Kommunalrichtlinie ermöglicht

  • Bis zu 70 % der förderfähigen Beratungskosten werden erstattet, finanzschwache Kommunen erhalten bis zu 90 %
  • Bis zu 20 Beratertage je Beratungsvorhaben sind förderfähig, Bewilligungszeitraum 18 Monate
  • Antragsberechtigt sind Kommunen, kommunale Betriebe, Zweckverbände (mit kommunaler Beteiligung), gemeinnützige Vereine und Stiftungen (für ihre eigenen Einrichtungen, z. B. Hütten, Sportstätten, Sozialeinrichtungen)
  • Mehrere Fokusberatungen zu unterschiedlichen Themen sind kumulativ möglich
  • Förderung ist kein Muss: Intep berät auch ohne Förderantrag

Strategische Vorteile unabhängig von der Förderung

  • Klarer Überblick über Emissionsquellen und Reduktionspotenziale als Entscheidungsgrundlage
  • Maßnahmen, die zur eigenen Organisationsstruktur passen und intern getragen werden
  • Partizipativer Prozess: relevante Akteure werden eingebunden, Akzeptanz steigt
  • Ergebnisse sind intern und extern kommunizierbar – gegenüber Mitgliedern, Gremien, Öffentlichkeit
  • Grundlage für weiterführende Schritte: Klimaschutzkonzept, Förderprogramme, Reporting.

Unsere Klimaschutzberatung für Kommunen und Non-Profits

Einstiegs- und Orientierungsberatung

  • Bestandsanalyse bestehender Klimaschutzaktivitäten und Emissionsquellen
  • Treibhausgasbilanz und Potenzialanalyse
  • Priorisierung von Handlungsfeldern gemeinsam mit relevanten Akteuren
  • Workshop mit Schlüsselakteuren zur Maßnahmenentwicklung
  • Maßnahmenplan mit Bewertungsrahmen und Umsetzungs-Roadmap
  • Initiierung mindestens einer Maßnahme im Bewilligungszeitraum
Icon von Flipchart mit Grafik und Text

Fokusberatung

  • Vertiefung eines spezifischen Handlungsfeldes (z. B. Mobilität, Energie, Beschaffung, Naturkapital)
  • Analyse von Potenzialen und Hemmnissen im Fokusthema
  • Partizipative Erarbeitung konkreter Maßnahmen
  • Maßnahmensteckbriefe mit Zeitrahmen, Kosten und Erfolgsindikatoren
  • Evaluation und Controllingkonzept für eigenständige Weiterentwicklung
Icon: Menschen im Austausch und Zusammenspiel

Unsere Arbeitsweise

  • Partizipativ: Schlüsselakteure werden aktiv in den Prozess eingebunden
  • Mindestens die Hälfte der Beratertage in direkter Kommunikation, ob vor Ort oder digital
  • Praxisorientiert: Ergebnisse sind direkt handlungsleitend, keine Konzepte für die Schublade
  • Erfahrung mit Kommunen, kommunalen Betrieben und gemeinnützigen Organisationen

Der Ablauf unserer Klimaschutzberatung

Beide Formate folgen einem strukturierten Prozess, der an die Ausgangslage und die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Organisation angepasst wird. Der Ablauf gilt sowohl für die Einstiegs und Orientierungsberatung als auch für die Fokusberatung, wobei sich die inhaltliche Tiefe je nach Beratungstyp unterscheidet.

  1. Kick-off und Bestandsanalyse: Intep analysiert bestehende Klimaschutzaktivitäten, relevante Verbrauchs- und Emissionsdaten und Verantwortlichkeiten. Bei der Einstiegs- und Orientierungsberatung umfasst dies eine Treibhausgasbilanz nach anerkannten Standards. Bei der Fokusberatung tritt an ihre Stelle eine gezielte Analyse des gewählten Handlungsfeldes, etwa Energieverbräuche, Mobilitätsdaten oder Beschaffungsstrukturen.
  2. Zielklärung und Handlungsfelder: Gemeinsam mit dem Auftraggeber werden Ziele konkretisiert. Bei der Einstiegs- und Orientierungsberatung werden Handlungsfelder breit priorisiert – nach Emissionsrelevanz, Umsetzbarkeit und organisationsinternem Potenzial. Bei der Fokusberatung entfällt diese Breitenanalyse: Ziel und Handlungsfeld stehen bereits fest; die Arbeit beginnt direkt mit der inhaltlichen Vertiefung.
  3. Workshop mit Schlüsselakteuren: Intep konzipiert und moderiert Workshops, in denen relevante Akteure Maßnahmen entwickeln, bewerten und priorisieren. Das stärkt die interne Akzeptanz und verankert Klimaschutz in der Organisation.
  4. Maßnahmenplan mit Bewertungsrahmen: Alle Maßnahmen werden in Steckbriefen dokumentiert, mit Zielsetzung, Zeitrahmen, Kosten, personellem Aufwand, Reduktionspotenzial und Erfolgsindikatoren. Die Priorisierung ergibt eine direkt nutzbare Umsetzungs-Roadmap.
  5. Initiierung und Verstetigung: Mindestens eine Maßnahme wird noch im Bewilligungszeitraum verbindlich initiiert, inklusive Vorbereitung eines Beschlussvorschlags. Ein Evaluations- und Controllingkonzept ermöglicht die eigenständige Weiterentwicklung.

 

Klimaschutzberatung starten: Wir begleiten Sie

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Ihre Ansprechpersonen für Klimaschutzberatung

Senior Consultant

Katrin Smit

Senior Consultant

Stefan Schmied