Ausgangspunkt unserer Arbeit war eine aktualisierte Ist‑Analyse einschließlich einer Energie- und Emissionsbilanz nach BISKO-Standard, ergänzt um die systematische Berücksichtigung von Emissionen und Senken aus Landnutzung und Landnutzungsänderungen. Zudem erhoben wir mithilfe einer umfassenden Mobilitätsumfrage, welche Verkehrsmittel die Menschen in Freising für ihre Wege nutzen („Modal Split“).
Darauf aufbauend identifizierten wir Potenziale zur Emissionsreduktion in den Bereichen Strom, Wärme, Mobilität und Landnutzung und entwickelten diese zu belastbaren Szenarien weiter, die klare Minderungsziele bis 2035 ermöglichen. Auf dieser Grundlage entstand ein ortsspezifischer Maßnahmenkatalog, der sowohl die sektorenübergreifende Transformation als auch ein eigenes Kapitel zur klimaneutralen Verwaltung umfasst.
Die Entwicklung des integrierten Vorreiterkonzepts wurde durch eine strukturierte Akteursbeteiligung getragen – darunter Fachgespräche, Strategietreffen der Steuerungsrunde, öffentliche Zukunftswerkstätten sowie Präsentationen in politischen Gremien. Ein Verstetigungs- und Controllingkonzept stellt sicher, dass Fortschritte messbar und Anpassungen möglich bleiben. Ergänzend entwickelten wir eine Kommunikationsstrategie und begleiteten die Öffentlichkeitsarbeit, um Transparenz zu schaffen und die lokale Verankerung des Klimaschutzes zu stärken.