Anwendungen: Klima & Energie
Treibhausgas-Emissionsfaktoren für den Gebäudesektor
In der Schweiz wird zur Berechnung der Treibhausgasemissionen von Bauten und Gebäuden der Standard „KBOB-Empfehlung, Ökobilanzdaten im Baubereich“ verwendet. Im Auftrag und unter Begleitung einer Interessengemeinschaft realisierte intep eine Studie, welche die für die Schweiz verfügbaren Emissionsfaktoren für Energieträger aus der KBOB-Empfehlung in einer Form darstellt, die eine Bilanzierung gemäß Greenhouse Gas Protocol ermöglicht.
Zu diesem Zweck war eine separate Ausweisung der direkten und indirekten Emissionen gefordert, um die Zuordnung zu den Scopes gemäß GHG-Protocol zu ermöglich. Eine Aufteilung der Emissionen aus dem Schweizer Strom- und Fernwärmemix in die Scopes erfolgte bereits mit einer früheren Studie. In dieser Studie nicht enthalten sind die Brennstoffe. Zudem beziehen sich die betrachteten Strom- und Fernwärmemixe auf das Jahr 2014.
Im Rahmen der intep-Studie wurden die Ansätze der Vorgängerstudie für den Strom- und Fernwärmemix repliziert, auf das Jahr 2020 aktualisiert und auf die gängigsten Brennstoffe angewendet. Enthalten sind auch Anwendungsbeispiele für zwei fiktive Immobilienbesitzer: Hier steht die Frage im Zentrum, welchen Scopes die Energieverbräuche zugeordnet werden und wann die direkten und wann die indirekten Emissionen berücksichtigt werden.
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Zero Emission Districts (ZED) and the 2000-Watt Certificate (Eng./Chin.)
Die Publikation stellt das in der Schweiz erfolgreiche Zertifikat „2000-Watt-Areal“ vor und erläutert, wie auf dieser Grundlage ein „Zero Emission District“-Zertifikat für China im Kontext der schweizerisch-chinesischen Partnerschaft zu Zero Emission Buildings entwickelt werden kann.
Das Sino-Swiss Zero Emission Building (ZEB) Project, bei der intep und Skat Consulting eine führende Rolle in der Projektleitung einnehmen, zielt darauf ab, die in der Schweiz bewährten Praktiken der energieeffizienten Gebäude- und Stadtplanung im chinesischen Kontext zu replizieren und weiterzuentwickeln. Ein bewährter Standard ist das 2000-Watt-Areal, das unter anderem hohe Ansprüche an Energieverbrauch und CO2-Emissionen stellt.
Die Publikation erörtert, wie aus einer Verbindung des 2000-Watt-Areals und des ZEB-Standards ein neuer Standard für Zero Emission Districts (ZED) entwickelt werden kann und macht konkrete Vorschläge für die Umsetzung. Weitere Standards wie das indische 2000-Watt-Smart-City-Konzept werden ebenfalls in die Überlegungen einbezogen. Zum Abschluss wird weiterer Forschungsbedarf identifiziert.
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Swiss experience on technical regulation for energy and emissions in the building sector: Learnings for China
Dieser Bericht wurde im Rahmen der Sino-Swiss Collaboration for Climate Responsive Building and District Development veröffentlicht, in der intep eine führende Rolle einnimmt. Er bringt Licht in die Schweizer Standards und Vorschriften, die neue chinesische Politiken im Sinne einer Netto-Null-Emissionswirtschaft inspirieren können.
Die Schweiz verfügt über eine langjährige Erfahrung mit der Gestaltung von Strategien und technischen Vorschriften zur Umstellung des Gebäudesektors auf mehr Energieeffizienz und geringere Treibhausgasemissionen. Aus den Erfahrungen der Schweiz kann China bei der Entwicklung eigener Strategien für das langfristige Ziel eines Zero-Emission Building (ZEB) Gebäudebestands lernen.
Dieser Bericht gibt einen Einblick in die historische Entwicklung der politischen Instrumente und die wichtigsten Errungenschaften, liefert ausführliche Informationen über die relevanten politischen Instrumente, die derzeit eingesetzt werden, und fasst den aktuellen Stand der Forschung zu den wichtigsten Merkmalen für die Entwicklung der technischen Vorschriften für Gebäude in der Schweiz in Richtung eines Netto-Null-Emissionsziels zusammen.
Der Bericht schließt mit neun Schlüsselerkenntnissen aus den Schweizer Erfahrungen für den Übergang zu Null-Emissions-Gebäuden. Die wichtigste Erkenntnis ist, dass eine erfolgreiche Umstellung des Gebäudesektors einen weitreichenden Ansatz erfordert, der alle relevanten Akteure einbezieht.
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Bericht: Zusammenarbeit und Kommunikation für das energieoptimierte Bewirtschaften und Nutzen von Wohngebäuden
Im Rahmen einer Studie im Auftrag von EnergieSchweiz untersuchte intep in Zusammenarbeit mit dem Institut für Angewandte Medienwissenschaft (IAM) der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW), wie verbesserte Kommunikation und Kooperation zwischen Bewirtschaftenden, Nutzer:innen und Eigentümer:innen von Wohngebäuden den Energieverbrauch senken können.
Auf Basis eines sozialpsychologischen Handlungsmodells wurde geprüft, ob eine verständliche und problemlösungsorientierte Kommunikation unter den Akteur:innen einen Beitrag zur Reduktion des Energieverbrauchs leisten kann. So untersucht diese Studie explorativ, ob sich Motivation und Verhalten der Nutzer:innen durch gemeinsame Zieldefinition und durch den Austausch über den konkreten Energieverbrauch beeinflussen lassen.
Drei Ansätze versprechen eine wirkungsvolle Kommunikation für energieoptimierten Wohnbetrieb. Die Erkenntnisse fließen in das neu entwickelte „Managementmodell für die Zusammenarbeit und Kommunikation für das energieoptimierte Betreiben von Wohngebäuden“ (ZUMOD). Es visualisiert den idealen Zusammenarbeits- und Kommunikationsprozess von Schlüsselakteuren innerhalb des gesamten Lebenszyklus von Wohngebäuden.
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Energetische Vernetzung in 2000-Watt-Arealen
In diesem Artikel, erschienen 2019 im Sonderheft „Immobilien und Energie II“ des Espazium-Verlags, behandeln wir die Umsetzung und den Erfolg der Energieversorgungsstrategien innerhalb der ersten zertifizierten 2000-Watt-Areale in der Schweiz.
Wir beleuchten, wie fast 30 Siedlungen und Projekte erfolgreich als 2000-Watt-Areal zertifiziert wurden. Ein Fokus liegt auf der Frage, welche Systeme zur Strom- und Wärmeversorgung angewandt werden: Eine überwiegende Mehrheit der Areale nutzt erneuerbare Wärmequellen, Photovoltaik ist ebenfalls verbreitet. Daneben thematisieren wir die Rolle sozialer Faktoren.
Diese Areale stehen beispielhaft für das Streben nach einer nachhaltigen Energiezukunft. Wichtig ist die Resilienz in der Energieversorgung, um sich auf mögliche Ausfälle vorzubereiten und Alternativen zu entwickeln.
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