Segregation in der Stadt Zürich

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Wenn bestimmte Bevölkerungsgruppen nicht gleichmässig über eine Stadt verteilt wohnen, spricht man von residentieller Segregation. Residentielle Segregation kann mit negativen Effekten für die betroffene Bevölkerungsgruppe verbunden sein. Zudem wird Diversität, die Kehrseite von Segregation, als wichtige urbane Qualität betrachtet. Intep untersucht in einer Studie im Auftrag der Stadtentwicklung Zürich das Segregationsniveau in Zürich und in umliegenden Gemeinden.

Neue Daten und Erkenntnisse zur Segregation in Zürich

Facts

Projektzeitraum

2020

Auftraggeber

Stadtentwicklung Zürich

Wohnstandorte kommen nicht zufällig zustande: Der Wohnungsmarkt ist differenziert und bietet Wohnungen mit unterschiedlichen Qualitäten in verschiedenen Quartieren zu unterschiedlichen Preisen. Da einerseits nicht alle gleich wohnen wollen, andererseits aber auch nicht alle Bevölkerungsgruppen über dieselben Ressourcen bei der Wohnungswahl verfügen, sind meist nicht alle Bevölkerungsgruppen gleichmässig über ein Stadtgebiet verteilt. Wenn sich die räumliche Verteilung einer Gruppen in bestimmten Quartieren konzentriert, ist diese Gruppe segregiert.

 

Welche sozialen Gruppen sind nun aber besonders stark oder schwach segregiert vom Rest der Bevölkerung? In welchen Quartieren ist die Segregation auffallend hoch, und wo kann man von Diversität sprechen? Im Auftrag der Stadtentwicklung Zürich geht intep diesen Fragen nach. Ziel dieser Studie ist es, die neusten Bevölkerungsdaten für die Stadt un die Agglomeration Zürich zu analysieren. Die Studie bietet einen Vergleich des heutigen Segregationsniveaus mit demjenigen vor zehn Jahren, einen Vergleich zwischen der Agglomeration und der Stadt Zürich sowie eine Analyse auf der Ebene der Stadtquartiere.

Leistungen

Berechnung verschiedener Segregationsindizes

Datenanalyse: Räumliche und zeitliche Vergleiche

Kartografische Auswertung für die Agglomeration und die Stadt Zürich

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